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Mathematikunterricht und Alltagsprobleme

c´t magazin für computer technik

Ausgabe 11 / 2002
Frank Möcke

Schüler vermissen oft den Praxisbezug im Fach Mathematik. Dabei lässt sich dieser zum Beispiel anhand der "Diskreten Mathematik" leicht verdeutlichen. Die Technische Universität Berlin und das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik haben ein Projekt ins Leben gerufen, das die inhaltliche Modernisierung des Mathematikunterrichts zum Ziel hat.
Grundgedanke der Initiative "Diskrete Mathematik für die Schule" ist, Probleme und Fragestellungen mit unmittelbarem Alltagsbezug in den Unterricht einzubringen. Beispiele: das "Kürzeste-Wege-Problem" (Fahrplanauskunft und Navigationssysteme) oder auch "Färbungen" (Frequenzzuweisungen in Mobilfunknetzen). Im Gegensatz zum mechanischen Üben an vorgegebenen Rechenschemata soll sich so auch das entdeckende Lernen fördern lassen - und damit das Interesse an der Mathematik überhaupt.
Im verlauf des Vorhabens werden beispielhaft Unterrichtssequenzen entwickelt, die sich dann im Schulunterricht bewähren müssen. Dabei arbeiten die Wissenschaftler mit der Herder-Oberschule in Berlin und dem Wildermuth-Gymnasium in Tübingen zusammen. Begleitend entsteht in Kooperation mit dem Unternehmen Algorithmic Solutions ein Lern-Softwareprogramm. Ebenso sollen Lehrerinnen und Lehrer im Zuge von Fortbildungen als künftige Multiplikatoren der neuen Didaktik und Inhalte gewonnen werden.

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